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Grundlagen

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Was ist Diversifikation? Einfach erklärt

Stell dir vor, du investierst dein gesamtes Erspartes in eine einzige Aktie – zum Beispiel in ein Schweizer Unternehmen. Dann gerät diese Firma in eine Krise und der Kurs bricht um 60% ein. Dein Vermögen schmilzt innerhalb von Wochen. Genau dieses Risiko lässt sich mit einem einzigen Prinzip drastisch reduzieren: Diversifikation. Dieser Artikel erklärt dir, was das bedeutet, warum es so wichtig ist – und wie du es als Einsteiger ganz einfach umsetzt.

Was bedeutet Diversifikation?

Diversifikation bedeutet, dein Geld auf viele verschiedene Anlagen zu verteilen – statt alles auf eine einzige Karte zu setzen.

Stell dir einen Früchtekorb vor: Wenn du nur Äpfel kaufst und die Apfelernte in diesem Jahr schlecht ausfällt, hast du ein Problem. Wenn du aber Äpfel, Birnen, Orangen und Bananen kaufst, fällt der Ausfall einer Sorte kaum ins Gewicht.

Genauso funktioniert es beim Investieren. Wenn du in 1'000 verschiedene Unternehmen gleichzeitig investiert bist, spielt es kaum eine Rolle, wenn eines davon schlecht läuft.


Warum ist Diversifikation so wichtig?

Jede einzelne Aktie birgt ein sogenanntes «unternehmensspezifisches Risiko». Das bedeutet: Eine Firma kann schlechte Quartalszahlen melden, in einen Skandal geraten oder schlicht pleite gehen – unabhängig davon, wie es der gesamten Wirtschaft geht.

Wenn du breit diversifiziert bist, fällt dieses Risiko fast vollständig weg. Was bleibt, ist das sogenannte Marktrisiko – also das allgemeine Auf und Ab der Wirtschaft. Dieses Risiko lässt sich nicht wegdiversifizieren, aber es ist langfristig deutlich besser beherrschbar.

⚠️ Wichtig: Diversifikation schützt dich vor Totalverlusten und starken Einzeleinbrüchen – sie garantiert aber keine Gewinne und schliesst Verluste nicht aus.

⚠️ Wichtig: Diversifikation schützt dich vor Totalverlusten und starken Einzeleinbrüchen – sie garantiert aber keine Gewinne und schliesst Verluste nicht aus.

⚠️ Wichtig: Diversifikation schützt dich vor Totalverlusten und starken Einzeleinbrüchen – sie garantiert aber keine Gewinne und schliesst Verluste nicht aus.

Wie diversifizierst du konkret?

Es gibt drei Ebenen, auf denen du dein Portfolio streuen kannst:

Ebene 1

Über verschiedene Anlageklassen

Du kannst in Aktien, Anleihen, Immobilienfonds (REITs) oder auch Rohstoffe investieren. Diese Anlageklassen entwickeln sich oft unterschiedlich – wenn Aktien fallen, steigen Anleihen manchmal. Für Einsteiger reichen Aktien-ETFs als Basis völlig aus.

Ebene 2

Über verschiedene Regionen

Investiere nicht nur in Schweizer Unternehmen. Die Schweizer Wirtschaft ist zwar stabil, macht aber nur einen kleinen Teil des globalen Aktienmarkts aus. Ein globaler ETF investiert automatisch in Unternehmen aus den USA, Europa, Asien und aufstrebenden Märkten.

Ebene 3

Über die Zeit (Sparplan)

Wer monatlich einen fixen Betrag investiert, kauft automatisch zu unterschiedlichen Kursen ein – manchmal teurer, manchmal günstiger. Dieser Effekt heisst «Cost Averaging» und reduziert das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen.

Ebene 1

Über verschiedene Anlageklassen

Du kannst in Aktien, Anleihen, Immobilienfonds (REITs) oder auch Rohstoffe investieren. Diese Anlageklassen entwickeln sich oft unterschiedlich – wenn Aktien fallen, steigen Anleihen manchmal. Für Einsteiger reichen Aktien-ETFs als Basis völlig aus.

Ebene 2

Über verschiedene Regionen

Investiere nicht nur in Schweizer Unternehmen. Die Schweizer Wirtschaft ist zwar stabil, macht aber nur einen kleinen Teil des globalen Aktienmarkts aus. Ein globaler ETF investiert automatisch in Unternehmen aus den USA, Europa, Asien und aufstrebenden Märkten.

Ebene 3

Über die Zeit (Sparplan)

Wer monatlich einen fixen Betrag investiert, kauft automatisch zu unterschiedlichen Kursen ein – manchmal teurer, manchmal günstiger. Dieser Effekt heisst «Cost Averaging» und reduziert das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen.

Ebene 1

Über verschiedene Anlageklassen

Du kannst in Aktien, Anleihen, Immobilienfonds (REITs) oder auch Rohstoffe investieren. Diese Anlageklassen entwickeln sich oft unterschiedlich – wenn Aktien fallen, steigen Anleihen manchmal. Für Einsteiger reichen Aktien-ETFs als Basis völlig aus.

Ebene 2

Über verschiedene Regionen

Investiere nicht nur in Schweizer Unternehmen. Die Schweizer Wirtschaft ist zwar stabil, macht aber nur einen kleinen Teil des globalen Aktienmarkts aus. Ein globaler ETF investiert automatisch in Unternehmen aus den USA, Europa, Asien und aufstrebenden Märkten.

Ebene 3

Über die Zeit (Sparplan)

Wer monatlich einen fixen Betrag investiert, kauft automatisch zu unterschiedlichen Kursen ein – manchmal teurer, manchmal günstiger. Dieser Effekt heisst «Cost Averaging» und reduziert das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen.

ETFs: Der einfachste Weg zur Diversifikation

Für die meisten Einsteiger ist ein breit gestreuter ETF der praktischste Weg zur sofortigen Diversifikation.

MSCI World ETF

Enthält rund 1'500 Unternehmen aus 23 Industrieländern – mit einem einzigen Kauf bist du gleichzeitig in Apple, Nestlé, Toyota, LVMH und Tausenden weiteren Unternehmen investiert.

MSCI World ETF

Enthält rund 1'500 Unternehmen aus 23 Industrieländern – mit einem einzigen Kauf bist du gleichzeitig in Apple, Nestlé, Toyota, LVMH und Tausenden weiteren Unternehmen investiert.

MSCI World ETF

Enthält rund 1'500 Unternehmen aus 23 Industrieländern – mit einem einzigen Kauf bist du gleichzeitig in Apple, Nestlé, Toyota, LVMH und Tausenden weiteren Unternehmen investiert.

FTSE All-World ETF

Geht noch einen Schritt weiter: rund 3'500 Unternehmen aus über 40 Ländern, inklusive Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien.

FTSE All-World ETF

Geht noch einen Schritt weiter: rund 3'500 Unternehmen aus über 40 Ländern, inklusive Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien.

FTSE All-World ETF

Geht noch einen Schritt weiter: rund 3'500 Unternehmen aus über 40 Ländern, inklusive Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien.

Beide ETFs kosten jährlich meist weniger als 0.25% Verwaltungsgebühr (TER) – und bieten dabei eine Streuung, die früher nur institutionellen Anlegern vorbehalten war.

-> Was ist ein ETF? Einfach erklärt

-> MSCI World vs. FTSE All-World – der direkte Vergleich

Typische Fehler bei der Diversifikation

Diversifikation klingt einfach – aber es gibt einige häufige Fehler, die Einsteiger machen:

Home Bias – zu viel Schweiz

Viele Schweizer Anleger investieren überproportional in Schweizer Aktien, weil sie das Land kennen und vertrauen. Das Problem: Der Schweizer Aktienmarkt ist stark auf wenige Sektoren konzentriert (Pharma, Finanzen, Konsumgüter) und macht global nur einen kleinen Bruchteil aus. Ein globaler ETF löst dieses Problem automatisch.

Home Bias – zu viel Schweiz

Viele Schweizer Anleger investieren überproportional in Schweizer Aktien, weil sie das Land kennen und vertrauen. Das Problem: Der Schweizer Aktienmarkt ist stark auf wenige Sektoren konzentriert (Pharma, Finanzen, Konsumgüter) und macht global nur einen kleinen Bruchteil aus. Ein globaler ETF löst dieses Problem automatisch.

Home Bias – zu viel Schweiz

Viele Schweizer Anleger investieren überproportional in Schweizer Aktien, weil sie das Land kennen und vertrauen. Das Problem: Der Schweizer Aktienmarkt ist stark auf wenige Sektoren konzentriert (Pharma, Finanzen, Konsumgüter) und macht global nur einen kleinen Bruchteil aus. Ein globaler ETF löst dieses Problem automatisch.

Schein-Diversifikation

Wer fünf verschiedene ETFs kauft, die alle denselben Index abbilden oder stark überlappen, ist nicht wirklich diversifiziert. Zum Beispiel: Ein MSCI World ETF und ein S&P 500 ETF enthalten zu einem grossen Teil dieselben US-Unternehmen. Das ist keine echte Streuung, sondern eine doppelte Gewichtung.

Schein-Diversifikation

Wer fünf verschiedene ETFs kauft, die alle denselben Index abbilden oder stark überlappen, ist nicht wirklich diversifiziert. Zum Beispiel: Ein MSCI World ETF und ein S&P 500 ETF enthalten zu einem grossen Teil dieselben US-Unternehmen. Das ist keine echte Streuung, sondern eine doppelte Gewichtung.

Schein-Diversifikation

Wer fünf verschiedene ETFs kauft, die alle denselben Index abbilden oder stark überlappen, ist nicht wirklich diversifiziert. Zum Beispiel: Ein MSCI World ETF und ein S&P 500 ETF enthalten zu einem grossen Teil dieselben US-Unternehmen. Das ist keine echte Streuung, sondern eine doppelte Gewichtung.

Zu kleinteilig aufgestellt

Wer 20 verschiedene ETFs, Einzelaktien und Fonds kombiniert, verliert schnell den Überblick und zahlt unnötig viele Transaktionsgebühren (Courtagen). Für Einsteiger gilt: Ein bis zwei gut gewählte ETFs reichen völlig aus.

Zu kleinteilig aufgestellt

Wer 20 verschiedene ETFs, Einzelaktien und Fonds kombiniert, verliert schnell den Überblick und zahlt unnötig viele Transaktionsgebühren (Courtagen). Für Einsteiger gilt: Ein bis zwei gut gewählte ETFs reichen völlig aus.

Zu kleinteilig aufgestellt

Wer 20 verschiedene ETFs, Einzelaktien und Fonds kombiniert, verliert schnell den Überblick und zahlt unnötig viele Transaktionsgebühren (Courtagen). Für Einsteiger gilt: Ein bis zwei gut gewählte ETFs reichen völlig aus.

-> Anfängerfehler beim Investieren – und wie du sie vermeidest

Häufige Fragen zur Diversifikation


Kann ich auch mit kleinen Beträgen diversifizieren?

Ja, absolut. Dank ETFs kannst du bereits ab CHF 50–100 pro Monat breit gestreut investieren. Du brauchst kein grosses Startkapital – ein einziger globaler ETF genügt.

Was ist der Unterschied zwischen Diversifikation und Streuung?

Im Grunde dasselbe. «Streuung» ist der etwas alltäglichere Begriff, «Diversifikation» der Fachausdruck. Gemeint ist in beiden Fällen: Nicht alles auf eine Karte setzen.

Ist ein einzelner ETF wirklich genug Diversifikation?

Für die meisten Einsteiger: ja. Ein ETF auf den MSCI World oder FTSE All-World enthält bereits Hunderte bis Tausende Unternehmen aus der ganzen Welt. Das ist eine solide Basis. Wer möchte, kann später mit einer Anleihen-Komponente oder Rohstoffen ergänzen – muss aber nicht.

Schützt Diversifikation vor Kursverlusten?

Nicht vollständig. Wenn die globalen Aktienmärkte einbrechen – wie 2008 oder 2020 – verliert auch ein breit diversifiziertes Portfolio an Wert. Diversifikation schützt vor dem Totalverlust durch ein einzelnes Unternehmen, nicht vor allgemeinen Marktbewegungen.

Fazit: Diversifikation ist kein Trick – es ist die Grundlage

Diversifikation ist keine fortgeschrittene Technik, sondern die Basis jedes soliden Portfolios. Das Gute: Du musst nichts Kompliziertes tun. Ein einziger breit gestreuter ETF setzt das Prinzip automatisch um – günstig, einfach und sofort.

Wenn du noch nicht weisst, wie du dein erstes Portfolio aufbauen sollst, schau dir unser Musterportfolio für Schweizer Einsteiger an – dort zeigen wir dir, wie ein einfaches, gut diversifiziertes Portfolio konkret aussehen kann.



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Disclaimer: Die Inhalte auf dieser Seite dienen ausschliesslich der Information und Bildung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des FIDLEG dar. Es werden keine individuellen Empfehlungen abgegeben. Investieren ist mit Risiken verbunden – ein Kapitalverlust ist möglich. Bitte triff Anlageentscheidungen auf Basis eigener Recherche oder konsultiere eine zugelassene Finanzfachperson.

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