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5 Anfängerfehler beim Investieren - und wie du sie vermeidest

Fast jeder macht am Anfang dieselben Fehler. Die gute Nachricht: Sie sind bekannt, vorhersehbar – und leicht vermeidbar. Dieser Artikel zeigt dir, worauf du achten musst, damit du von Anfang an richtig startest.

Warum machen so viele dieselben Fehler?

Investieren wird in der Schule nicht gelehrt. Die meisten Menschen starten ohne Grundwissen – und stolpern deshalb über dieselben Hindernisse. Das ist keine Schwäche, sondern schlicht fehlende Erfahrung.

Die folgenden fünf Fehler sind die häufigsten, die Schweizer Einsteiger machen. Wenn du sie kennst, kannst du sie von Anfang an umgehen.

Die 5 häufigsten Fehler – und wie du sie vermeidest


Fehler 1: Zu lange auf den «richtigen Moment» warten

«Ich warte noch, bis der Markt günstiger wird.» Dieser Satz kostet viele Menschen Jahre an Zinseszinseffekt. Den perfekten Einstiegszeitpunkt gibt es nicht – und wer wartet, wartet oft jahrelang.

✓ Besser so

Starte klein – auch mit CHF 50 oder 100 pro Monat. Zeit im Markt schlägt das Timing des Marktes. Wer 10 Jahre früher beginnt, hat am Ende deutlich mehr – unabhängig vom Einstiegskurs.

✓ Besser so

Starte klein – auch mit CHF 50 oder 100 pro Monat. Zeit im Markt schlägt das Timing des Marktes. Wer 10 Jahre früher beginnt, hat am Ende deutlich mehr – unabhängig vom Einstiegskurs.

✓ Besser so

Starte klein – auch mit CHF 50 oder 100 pro Monat. Zeit im Markt schlägt das Timing des Marktes. Wer 10 Jahre früher beginnt, hat am Ende deutlich mehr – unabhängig vom Einstiegskurs.


Fehler 2: Alles auf einmal investieren

Ein grösserer Betrag auf einmal zu investieren ist mathematisch oft sinnvoll – aber psychologisch gefährlich. Wer alles auf einmal investiert und dann einen Kursrückgang erlebt, neigt zur Panik und verkauft im schlechtesten Moment.

✓ Besser so

Starte mit einem monatlichen Sparplan. So gewöhnst du dich schrittweise ans Investieren und kaufst automatisch auch bei tieferen Kursen – das nennt sich Cost-Averaging-Effekt.

✓ Besser so

Starte mit einem monatlichen Sparplan. So gewöhnst du dich schrittweise ans Investieren und kaufst automatisch auch bei tieferen Kursen – das nennt sich Cost-Averaging-Effekt.

✓ Besser so

Starte mit einem monatlichen Sparplan. So gewöhnst du dich schrittweise ans Investieren und kaufst automatisch auch bei tieferen Kursen – das nennt sich Cost-Averaging-Effekt.


Fehler 3: Bei Kursschwankungen in Panik verfallen

Der Markt schwankt – das ist normal. Wer bei einem Rückgang von 20% alles verkauft, realisiert den Verlust und verpasst die Erholung. Historisch hat sich der globale Aktienmarkt nach jedem grösseren Einbruch erholt.

✓ Besser so

Ruhig bleiben und langfristig denken. Schwankungen gehören dazu. Wer breit in ETFs investiert und einen Anlagehorizont von 10–20 Jahren hat, muss kurzfristige Rückgänge nicht fürchten.

✓ Besser so

Ruhig bleiben und langfristig denken. Schwankungen gehören dazu. Wer breit in ETFs investiert und einen Anlagehorizont von 10–20 Jahren hat, muss kurzfristige Rückgänge nicht fürchten.

✓ Besser so

Ruhig bleiben und langfristig denken. Schwankungen gehören dazu. Wer breit in ETFs investiert und einen Anlagehorizont von 10–20 Jahren hat, muss kurzfristige Rückgänge nicht fürchten.

💡 Zur Einordnung: Der MSCI World hat seit seiner Auflegung 1969 trotz mehrerer grossen Krisen (Dotcom-Blase, Finanzkrise 2008, Corona 2020) langfristig eine durchschnittliche Rendite von ca. 7–9% pro Jahr erzielt. Vergangene Wertentwicklungen sind keine Garantie für die Zukunft – aber sie geben Orientierung.


Fehler 4: Auf «heisse Tipps» und Trends setzen

Eine Aktie, die ein Freund empfiehlt. Ein Krypto-Coin, der «explodieren» soll. Ein Trend-Thema, das gerade überall besprochen wird. Wer auf solche Tipps setzt, nimmt ein hohes Einzelrisiko – und kommt oft zu spät.

✓ Besser so

Breit gestreute ETFs auf den Gesamtmarkt (z.B. MSCI World oder FTSE All-World) sind für die meisten Einsteiger die solidere Grundlage. Kein einzelnes Unternehmen, keine Spekulation – sondern der gesamte Markt in einem Produkt.

✓ Besser so

Breit gestreute ETFs auf den Gesamtmarkt (z.B. MSCI World oder FTSE All-World) sind für die meisten Einsteiger die solidere Grundlage. Kein einzelnes Unternehmen, keine Spekulation – sondern der gesamte Markt in einem Produkt.

✓ Besser so

Breit gestreute ETFs auf den Gesamtmarkt (z.B. MSCI World oder FTSE All-World) sind für die meisten Einsteiger die solidere Grundlage. Kein einzelnes Unternehmen, keine Spekulation – sondern der gesamte Markt in einem Produkt.


Fehler 5: Kosten und Gebühren ignorieren

Gebühren klingen klein – aber sie wirken sich über Jahrzehnte massiv aus. Ein ETF mit 0.5% TER (Total Expense Ratio) kostet über 30 Jahre bei gleichem Wachstum deutlich mehr als einer mit 0.2% TER. Dazu kommen Courtagen beim Kauf und Verkauf.

✓ Besser so

Achte auf die TER deines ETFs – gute Produkte liegen unter 0.25% pro Jahr. Bei Schweizer Brokern wie Yuh oder Neon sind ETF-Sparpläne besonders günstig. Vergleiche die Courtagen, bevor du einen Broker wählst.

✓ Besser so

Achte auf die TER deines ETFs – gute Produkte liegen unter 0.25% pro Jahr. Bei Schweizer Brokern wie Yuh oder Neon sind ETF-Sparpläne besonders günstig. Vergleiche die Courtagen, bevor du einen Broker wählst.

✓ Besser so

Achte auf die TER deines ETFs – gute Produkte liegen unter 0.25% pro Jahr. Bei Schweizer Brokern wie Yuh oder Neon sind ETF-Sparpläne besonders günstig. Vergleiche die Courtagen, bevor du einen Broker wählst.

Auf einen Blick: Fehler und Lösung

Fehler

Warum problematisch

Die bessere Alternative

Zu lange warten

Verlust von Zinseszinseffekt

Jetzt klein starten

Alles auf einmal

Psychologisches Risiko

Monatlicher Sparplan

Panik bei Schwankungen

Verluste werden realisiert

Langfristig denken, ruhig bleiben

Heisse Tipps

Hohes Einzelrisiko

Breit gestreute ETFs

Gebühren ignorieren

Rendite wird langfristig gedrückt

TER und Courtagen vergleichen

Was du stattdessen tun kannst – in 5 Schritten

1

Broker wählen – z.B. Yuh oder Neon für Einsteiger, Swissquote für Fortgeschrittene

2

Konto eröffnen und verifizieren (dauert meist unter 10 Minuten)

3

Einen breiten ETF wählen – z.B. MSCI World oder FTSE All-World

4

Mit kleinem Betrag starten – CHF 50 bis 200 pro Monat reichen vollständig aus

5

Monatlichen Sparplan einrichten und langfristig dabei bleiben

Gut zu wissen: In der Schweiz sind Kapitalgewinne auf ETFs und Aktien für Privatanleger steuerfrei. Du zahlst nur auf Dividenden Verrechnungssteuer (35%) – diese kannst du über die Steuererklärung vollständig zurückfordern. Stand Mai 2026.

Gut zu wissen: In der Schweiz sind Kapitalgewinne auf ETFs und Aktien für Privatanleger steuerfrei. Du zahlst nur auf Dividenden Verrechnungssteuer (35%) – diese kannst du über die Steuererklärung vollständig zurückfordern. Stand Mai 2026.

Gut zu wissen: In der Schweiz sind Kapitalgewinne auf ETFs und Aktien für Privatanleger steuerfrei. Du zahlst nur auf Dividenden Verrechnungssteuer (35%) – diese kannst du über die Steuererklärung vollständig zurückfordern. Stand Mai 2026.

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Disclaimer: Die Inhalte auf dieser Seite dienen ausschliesslich der Information und Bildung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des FIDLEG dar. Es werden keine individuellen Empfehlungen abgegeben. Investieren ist mit Risiken verbunden – ein Kapitalverlust ist möglich. Bitte triff Anlageentscheidungen auf Basis eigener Recherche oder konsultiere eine zugelassene Finanzfachperson.

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