Du willst endlich mit Investieren anfangen – aber du weisst nicht, wie viel du monatlich beiseitelegen sollst. Zu wenig fühlt sich sinnlos an, zu viel macht Angst. Dieser Artikel zeigt dir, wie du einen realistischen Betrag für dich findest – ohne Druck und ohne komplizierte Formeln.
Warum die Höhe weniger wichtig ist als die Regelmässigkeit
Die meisten Menschen warten auf den "richtigen" Moment oder den "richtigen" Betrag – und starten deshalb nie. Dabei ist die wichtigste Erkenntnis beim Investieren simpel:
Wer jeden Monat 100 Franken investiert, schlägt langfristig fast immer jemanden, der einmal im Jahr 1200 Franken auf einen Schlag anlegt – und zwar weil der Zinseszinseffekt Zeit braucht, um zu wirken.
Wer jeden Monat 100 Franken investiert, schlägt langfristig fast immer jemanden, der einmal im Jahr 1200 Franken auf einen Schlag anlegt – und zwar weil der Zinseszinseffekt Zeit braucht, um zu wirken.
Wer jeden Monat 100 Franken investiert, schlägt langfristig fast immer jemanden, der einmal im Jahr 1200 Franken auf einen Schlag anlegt – und zwar weil der Zinseszinseffekt Zeit braucht, um zu wirken.
Das Ziel ist nicht der perfekte Betrag. Das Ziel ist: anfangen und dranbleiben.
Die 50/30/20-Regel – ein einfacher Ausgangspunkt
Eine bewährte Faustregel für die Haushaltsplanung teilt deinen Nettolohn in drei Bereiche auf:
50% – Fixkosten: Miete, Krankenkasse, Lebensmittel, Abo-Kosten. 30% – Freizeit & Konsum: Restaurants, Hobbys, Reisen, Shopping. 20% – Sparen & Investieren: Davon geht ein Teil in den Notgroschen, ein Teil in Investitionen.
50% – Fixkosten: Miete, Krankenkasse, Lebensmittel, Abo-Kosten. 30% – Freizeit & Konsum: Restaurants, Hobbys, Reisen, Shopping. 20% – Sparen & Investieren: Davon geht ein Teil in den Notgroschen, ein Teil in Investitionen.
50% – Fixkosten: Miete, Krankenkasse, Lebensmittel, Abo-Kosten. 30% – Freizeit & Konsum: Restaurants, Hobbys, Reisen, Shopping. 20% – Sparen & Investieren: Davon geht ein Teil in den Notgroschen, ein Teil in Investitionen.
In der Schweiz ist das natürlich eine grobe Orientierung – die Miete in Zürich oder Genf frisst schnell mehr als 50%. Trotzdem hilft die Regel, einen ersten Anhaltspunkt zu finden.
Wenn dein Nettolohn 5000 CHF beträgt, wären 20% = 1000 CHF für Sparen und Investieren. Davon könntest du z.B. 600 CHF auf dem Sparkonto lassen und 400 CHF monatlich investieren.
Der Notgroschen kommt zuerst
Bevor du mit dem Investieren beginnst, solltest du eine finanzielle Reserve aufgebaut haben. Das ist keine Empfehlung – das ist eine Grundregel des soliden Haushaltsmanagements.
Faustregel Notgroschen: 3–6 Monatslöhne auf einem einfach zugänglichen Sparkonto. Dieses Geld wird nicht investiert – es ist dein Sicherheitsnetz für Unvorhergesehenes wie Jobverlust, Krankheit oder eine kaputte Waschmaschine.
Faustregel Notgroschen: 3–6 Monatslöhne auf einem einfach zugänglichen Sparkonto. Dieses Geld wird nicht investiert – es ist dein Sicherheitsnetz für Unvorhergesehenes wie Jobverlust, Krankheit oder eine kaputte Waschmaschine.
Faustregel Notgroschen: 3–6 Monatslöhne auf einem einfach zugänglichen Sparkonto. Dieses Geld wird nicht investiert – es ist dein Sicherheitsnetz für Unvorhergesehenes wie Jobverlust, Krankheit oder eine kaputte Waschmaschine.
Erst wenn dieser Puffer besteht, macht es Sinn, monatlich in ETFs oder ähnliches zu investieren. So bist du nicht gezwungen, in einem schlechten Marktmoment zu verkaufen.
Was sagen konkrete Zahlen?
Zahlen helfen, um das Abstrakte greifbar zu machen. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich verschiedene monatliche Investitionsbeträge bei einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von 7% pro Jahr entwickeln könnten:
Monatlich
nach 10 Jahren
nach 20 Jahren
nach 30 Jahren
CHF 100
ca. CHF 17'000
ca. CHF 49'000
ca. CHF 121'000
CHF 200
ca. CHF 34'000
ca. CHF 98'000
ca. CHF 242'000
CHF 300
ca. CHF 52'000
ca. CHF 148'000
ca. CHF 363'000
CHF 500
ca. CHF 86'000
ca. CHF 246'000
ca. CHF 605'000
Annahme: 7% durchschnittliche Jahresrendite, thesaurierender ETF, keine Steuern auf Kursgewinne (Schweiz). Vergangenheitswerte sind keine Garantie für die Zukunft. Kapitalverlust ist möglich.
Selbst 100 CHF pro Monat können über 30 Jahre zu über 120'000 CHF werden – dank des Zinseszinseffekts. Zeit ist dein stärkster Verbündeter.
Selbst 100 CHF pro Monat können über 30 Jahre zu über 120'000 CHF werden – dank des Zinseszinseffekts. Zeit ist dein stärkster Verbündeter.
Selbst 100 CHF pro Monat können über 30 Jahre zu über 120'000 CHF werden – dank des Zinseszinseffekts. Zeit ist dein stärkster Verbündeter.
Wie viel ist realistisch für Schweizer?
Die Schweiz hat ein hohes Lohnniveau – aber auch hohe Lebenshaltungskosten. Miete, Krankenkasse, Steuern und Pendeln fressen einen grossen Teil des Lohns auf.
Eine ehrliche Orientierung für verschiedene Situationen:
Berufseinsteiger / Student: CHF 50–100 pro Monat sind ein guter Start. Wichtiger als der Betrag ist das Gewöhnen an die Routine.
Berufstätiger mit mittlerem Lohn: CHF 100–300 pro Monat ist realistisch und sinnvoll.
Berufstätiger mit höherem Lohn: CHF 300–500+ pro Monat, kombiniert mit Säule 3a (max. CHF 7258 im 2026).
Familie mit Kindern: Hier lohnt es sich besonders, früh mit kleinen Beträgen anzufangen – auch CHF 100 pro Kind und Monat haben nach 20 Jahren eine starke Wirkung.
Berufseinsteiger / Student: CHF 50–100 pro Monat sind ein guter Start. Wichtiger als der Betrag ist das Gewöhnen an die Routine.
Berufstätiger mit mittlerem Lohn: CHF 100–300 pro Monat ist realistisch und sinnvoll.
Berufstätiger mit höherem Lohn: CHF 300–500+ pro Monat, kombiniert mit Säule 3a (max. CHF 7258 im 2026).
Familie mit Kindern: Hier lohnt es sich besonders, früh mit kleinen Beträgen anzufangen – auch CHF 100 pro Kind und Monat haben nach 20 Jahren eine starke Wirkung.
Berufseinsteiger / Student: CHF 50–100 pro Monat sind ein guter Start. Wichtiger als der Betrag ist das Gewöhnen an die Routine.
Berufstätiger mit mittlerem Lohn: CHF 100–300 pro Monat ist realistisch und sinnvoll.
Berufstätiger mit höherem Lohn: CHF 300–500+ pro Monat, kombiniert mit Säule 3a (max. CHF 7258 im 2026).
Familie mit Kindern: Hier lohnt es sich besonders, früh mit kleinen Beträgen anzufangen – auch CHF 100 pro Kind und Monat haben nach 20 Jahren eine starke Wirkung.
Häufige Fehler beim Festlegen des Betrags
Zu lange warten, bis der "richtige" Betrag feststeht. Es gibt keinen perfekten Betrag. Klein anfangen ist besser als gar nicht anfangen.
Zu viel auf einmal investieren. Wer zu viel investiert und dann Liquiditätsprobleme hat, ist gezwungen, in einem schlechten Moment zu verkaufen.
Den Notgroschen vergessen. Investieren ohne Puffer ist riskant – unerwartete Ausgaben zwingen zum Verkauf genau dann, wenn der Markt unten ist.
Den Betrag nie anpassen. Wenn Lohn oder Lebensumstände sich ändern, lohnt es sich, den monatlichen Investitionsbetrag zu überprüfen.
So richtest du einen monatlichen Sparplan ein
Ein Sparplan automatisiert das Investieren – du legst einmal fest, wie viel du monatlich investieren willst, und der Broker kauft automatisch ETF-Anteile für dich. Kein manuelles Handeln notwendig.
Einsteiger
Yuh
Sparplan ab CHF 10 pro ETF möglich. Einfache App, ideal für Einsteiger. Geringe Courtagen bei kleinen Beträgen.
Einsteiger
Neon
Schweizer Banking-App mit kostenlosem Konto. Investitionsmöglichkeiten über einfache Oberfläche. Ab CHF 1 Sparplan.
Fortgeschrittene
Swissquote
Grösstes Angebot an ETFs. Sparplan einrichten möglich. Für grössere monatliche Beträge besonders effizient.
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Dein erster Schritt – zusammengefasst
1
Notgroschen prüfen: Hast du 3–6 Monatslöhne auf dem Sparkonto? Falls nein: zuerst diesen aufbauen.
2
Monatliches Budget berechnen: Was bleibt nach Fixkosten, Freizeit und Notgroschen-Aufbau übrig? Das ist dein Spielraum.
3
Realistischen Betrag festlegen: Starte lieber mit CHF 100 und bleib dabei als mit CHF 500 und brich nach drei Monaten ab.
4
Broker wählen und Sparplan einrichten: Yuh oder Neon für Einsteiger, Swissquote für Fortgeschrittene. Sparplan auf MSCI World oder FTSE All-World einrichten.
5
Regelmässig überprüfen: 1x pro Jahr kurz anschauen und bei Bedarf den Betrag anpassen – sonst einfach laufen lassen.
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Disclaimer: Die Inhalte auf dieser Seite dienen ausschliesslich der Information und Bildung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des FIDLEG dar. Es werden keine individuellen Empfehlungen abgegeben. Investieren ist mit Risiken verbunden – ein Kapitalverlust ist möglich. Bitte triff Anlageentscheidungen auf Basis eigener Recherche oder konsultiere eine zugelassene Finanzfachperson.
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