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Neon vs. Swissquote im Vergleich

Neon und Swissquote könnten unterschiedlicher kaum sein: Auf der einen Seite eine schlanke Banking-App, die seit 2023 auch Investieren anbietet. Auf der anderen Seite eine der etabliertesten Schweizer Online-Banken mit über 25 Jahren Erfahrung und Zugang zu mehr als 60 Börsenplätzen weltweit. Beide sind FINMA-reguliert und in der Schweiz beheimatet – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Wir vergleichen Gebühren, Angebot und Funktionsweise, damit du entscheiden kannst, welcher Anbieter zu deiner Situation passt.

Neon vs. Swissquote Broker-Vergleich – Gebühren, Wechselkurs und Aktienregister im direkten Vergleich

Zwei völlig unterschiedliche Anbietertypen

Bevor wir in die Zahlen einsteigen, lohnt sich ein Blick auf das grundsätzliche Konzept der beiden Anbieter – das prägt praktisch jeden weiteren Vergleichspunkt.

Neon ist eine unabhängige Zürcher Fintech-Firma, gegründet 2017. Die App fokussiert sich auf ein möglichst einfaches, kostengünstiges Grundangebot: ein Konto, eine Karte, seit 2023 auch Investieren – mit bewusst schlankem Funktionsumfang. Für den Wertschriftenhandel arbeitet Neon mit der BX Swiss zusammen, der kleineren der beiden Schweizer Börsen.

Swissquote ist seit dem Jahr 2000 an der SIX Swiss Exchange kotiert und eine vollwertige Schweizer Bank mit Banklizenz. Das Angebot ist entsprechend breiter: über 3 Millionen handelbare Produkte, Zugang zu mehr als 60 internationalen Börsen, dazu Robo-Advisory, Kryptowährungen, Säule 3a und klassisches Banking aus einer Hand. Einen Überblick über alle drei Schweizer Neobroker findest du in unserem Dreiervergleich Yuh, Neon und Swissquote.

💡 Gut zu wissen

Wenn du hauptsächlich einfach und günstig in ein paar ETFs investieren willst, spricht das eher für Neon. Wenn du breiteren Marktzugang, mehr Produktauswahl oder eine klassische Bankbeziehung mit Wertschriftendepot suchst, spricht das eher für Swissquote. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung – es kommt auf deine Bedürfnisse an.

💡 Gut zu wissen

Wenn du hauptsächlich einfach und günstig in ein paar ETFs investieren willst, spricht das eher für Neon. Wenn du breiteren Marktzugang, mehr Produktauswahl oder eine klassische Bankbeziehung mit Wertschriftendepot suchst, spricht das eher für Swissquote. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung – es kommt auf deine Bedürfnisse an.

💡 Gut zu wissen

Wenn du hauptsächlich einfach und günstig in ein paar ETFs investieren willst, spricht das eher für Neon. Wenn du breiteren Marktzugang, mehr Produktauswahl oder eine klassische Bankbeziehung mit Wertschriftendepot suchst, spricht das eher für Swissquote. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung – es kommt auf deine Bedürfnisse an.

Gebühren beim Aktien- und ETF-Kauf

Hier zeigt sich der grösste strukturelle Unterschied.

Neon hat eine einzige, lineare Gebühr: 0.5% des Transaktionswerts für Schweizer Aktien und alle ETFs, 1.0% für internationale Aktien. Keine Staffelung, kein Deckel – bei CHF 100 zahlst du CHF 0.50, bei CHF 5'000 sind es CHF 25. Dazu kommt die in der Schweiz obligatorische Stempelsteuer (0.075% bei Schweizer, 0.15% bei ausländischen Titeln), plus eine Mindestgebühr von CHF 1 pro Trade.

Swissquote arbeitet mit einer gestaffelten Courtage, die bei grösseren Beträgen prozentual günstiger wird. Für Schweizer, US- und britische Börsenplätze gilt:

Transaktionswert

Courtage

bis CHF 500

CHF 3

500.01 – 1'000

CHF 5

1'000.01 – 2'000

CHF 10

2'000.01 – 10'000

CHF 29

10'000.01 – 15'000

CHF 49

15'000.01 – 25'000

CHF 79

25'000.01 – 50'000

CHF 129

über 50'000

CHF 190

Für andere Börsenplätze (z.B. Deutschland, weitere internationale Märkte) gelten leicht abweichende, aber ähnlich aufgebaute Tarife.

Deutlich günstiger wird es bei den ETF Leaders – einer Auswahl besonders kostengünstiger ETFs, für die eine eigene, tiefere Staffel gilt: CHF 3 bis CHF 500, CHF 5 bis CHF 1'000, und ab CHF 1'000 pauschal nur noch CHF 9 – unabhängig davon, ob du für CHF 1'500 oder CHF 50'000 kaufst.

💡 Gut zu wissen

Bei kleinen, regelmässigen Beträgen (z.B. CHF 200/Monat) ist Neon mit seiner linearen 0.5%-Gebühr meist günstiger. Bei grösseren Einzelkäufen über die ETF Leaders von Swissquote kehrt sich das Bild um – dort sinkt die Gebühr prozentual gesehen mit der Kaufsumme deutlich stärker als bei Neon.

💡 Gut zu wissen

Bei kleinen, regelmässigen Beträgen (z.B. CHF 200/Monat) ist Neon mit seiner linearen 0.5%-Gebühr meist günstiger. Bei grösseren Einzelkäufen über die ETF Leaders von Swissquote kehrt sich das Bild um – dort sinkt die Gebühr prozentual gesehen mit der Kaufsumme deutlich stärker als bei Neon.

💡 Gut zu wissen

Bei kleinen, regelmässigen Beträgen (z.B. CHF 200/Monat) ist Neon mit seiner linearen 0.5%-Gebühr meist günstiger. Bei grösseren Einzelkäufen über die ETF Leaders von Swissquote kehrt sich das Bild um – dort sinkt die Gebühr prozentual gesehen mit der Kaufsumme deutlich stärker als bei Neon.

Wechselgebühren beim Kauf in Fremdwährung

Ein Detail, das leicht übersehen wird, aber langfristig ins Gewicht fallen kann.

Neon handelt ausschliesslich über die BX Swiss und rechnet alle Produkte in Schweizer Franken ab – auch wenn ein ETF z.B. in US-Dollar denominiert ist. Die Währungsumrechnung steckt bereits im Kurs, eine separate Wechselgebühr fällt nicht an.

Swissquote rechnet Käufe in Fremdwährung zum Interbanken-Mittelkurs ohne Aufschlag ab – das ist der neutrale Kurs, zu dem sich Banken untereinander Währungen handeln, ohne zusätzlichen Gewinnaufschlag. Viele Broker verlangen hier normalerweise 0.5–1% zusätzlich; bei Swissquote fällt das für den Wertschriftenhandel weg. Du zahlst also nur die reguläre Courtage, keine separate Fremdwährungsgebühr obendrauf.

Beide Anbieter vermeiden damit auf unterschiedliche Weise das Problem versteckter Wechselkosten – Neon, indem gar nicht in Fremdwährung abgerechnet wird, Swissquote, indem die Umrechnung ohne Aufschlag erfolgt.

Depotgebühr

Neon erhebt keine Depotgebühr.

Swissquote berechnet eine vierteljährliche Depotgebühr, gestaffelt nach Vermögenswert (ohne Bargeld):

Depotgebühr pro Quartal

Vermögenswerte

CHF 20

0 – 50'000

CHF 25

50'000.01 – 100'000

CHF 37.50

100'000.01 – 150'000

max. CHF 50

über 150'000

Für ein typisches Einsteiger-Depot bis CHF 50'000 sind das CHF 80 pro Jahr – ein Fixkostenblock, der bei Neon komplett entfällt.

ETF-Sparpläne

Beide Anbieter ermöglichen automatisierte, regelmässige Investitionen.

Neon bietet einen Sparplan mit 0% Kaufgebühren für eine kuratierte Auswahl an ETFs – dank Partnerschaften mit Anbietern wie Invesco, WisdomTree und Swisscanto. Die genaue Auswahl ändert sich gelegentlich – die aktuell gültigen 0%-Titel siehst du direkt in der neon-App unter Sparplan → Filter «0% Gebühren». Ausserhalb dieser Auswahl gelten die regulären 0.5%/1.0%-Gebühren.

Swissquote bietet ebenfalls einen automatisierten Sparplan, hier gelten die Courtagen der ETF Leaders – ab CHF 3 pro Ausführung, je nach Betrag.

Fractional Shares (Bruchteilsaktien)

Neon bietet aktuell keine Fractional Shares an – du kaufst immer ganze Anteile.

Swissquote unterstützt Fractional Shares, auch im automatisierten Sparplan. Das kann besonders bei teuren Einzelaktien (z.B. US-Techwerten) relevant sein, wenn du mit kleineren, fixen Beträgen investieren willst.

Wertpapier-Haltung: Aktienregister

Ein Punkt, der oft erst bei genauerem Hinsehen auffällt: Neon bietet aktuell keine Eintragung ins Aktionärsregister an – eine Teilnahme an Generalversammlungen ist damit nicht möglich. Swissquote ermöglicht den Eintrag ins Aktienregister; du kannst als eingetragene Aktionärin oder eingetragener Aktionär an Generalversammlungen teilnehmen und hast Anspruch auf allfällige Sachdividenden (z.B. bekannt von Swatch-Aktionärsuhren).

Kryptowährungen

Neon bietet keinen direkten Krypto-Handel, sondern Zugang über Krypto-ETPs (Tracker-Zertifikate) im Rahmen des Sparplans.

Swissquote ermöglicht den direkten Handel mit Kryptowährungen über ein separates, reguliertes Krypto-Konto, mit einem dynamischen Maker-Taker-Gebührenmodell.

Säule 3a

Beide Anbieter haben ein Säule-3a-Angebot, allerdings mit unterschiedlicher Gebührenstruktur:

Neon staffelt die Verwaltungsgebühr nach Guthaben: 0.45% p.a. bei kleineren Beträgen, sinkend auf 0.39% p.a. ab CHF 50'000.

Swissquote bietet mit «3a Easy» eine pauschale Verwaltungsgebühr von 0.60% p.a.

Eigentümerstruktur

Neon ist eine unabhängige Schweizer Fintech-Firma. Für die Bankdienstleistungen arbeitet Neon mit der Hypothekarbank Lenzburg zusammen, für den Wertschriftenhandel mit der BX Swiss AG.

Swissquote ist eine an der SIX Swiss Exchange kotierte, unabhängige Schweizer Bank mit eigener Banklizenz – kein Startup, sondern ein etablierter, seit über 25 Jahren im Markt aktiver Finanzkonzern.

Fazit: Für wen passt was

Eine pauschale Empfehlung gibt es hier bewusst nicht – die beiden Anbieter richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse:

Neon passt gut, wenn du...

...einfach und ohne Fixkosten in ein überschaubares Set an Aktien und ETFs investieren willst, kleinere bis mittlere Beträge regelmässig anlegst und auf Aktienregister-Eintrag oder ein breites internationales Börsenangebot verzichten kannst. Mehr dazu in unserer Neon Konto eröffnen-Anleitung.

Neon passt gut, wenn du...

...einfach und ohne Fixkosten in ein überschaubares Set an Aktien und ETFs investieren willst, kleinere bis mittlere Beträge regelmässig anlegst und auf Aktienregister-Eintrag oder ein breites internationales Börsenangebot verzichten kannst. Mehr dazu in unserer Neon Konto eröffnen-Anleitung.

Neon passt gut, wenn du...

...einfach und ohne Fixkosten in ein überschaubares Set an Aktien und ETFs investieren willst, kleinere bis mittlere Beträge regelmässig anlegst und auf Aktienregister-Eintrag oder ein breites internationales Börsenangebot verzichten kannst. Mehr dazu in unserer Neon Konto eröffnen-Anleitung.

Swissquote passt eher, wenn du...

...Zugang zu einem breiteren Anlageuniversum willst, grössere Einzelbeträge investierst, Fractional Shares oder Aktienregister-Eintrag wichtig sind, oder eine klassische Bankbeziehung mit Wertschriftendepot aus einer Hand suchst. Mehr dazu in unserer Swissquote Konto eröffnen-Anleitung.

Swissquote passt eher, wenn du...

...Zugang zu einem breiteren Anlageuniversum willst, grössere Einzelbeträge investierst, Fractional Shares oder Aktienregister-Eintrag wichtig sind, oder eine klassische Bankbeziehung mit Wertschriftendepot aus einer Hand suchst. Mehr dazu in unserer Swissquote Konto eröffnen-Anleitung.

Swissquote passt eher, wenn du...

...Zugang zu einem breiteren Anlageuniversum willst, grössere Einzelbeträge investierst, Fractional Shares oder Aktienregister-Eintrag wichtig sind, oder eine klassische Bankbeziehung mit Wertschriftendepot aus einer Hand suchst. Mehr dazu in unserer Swissquote Konto eröffnen-Anleitung.

Häufige Fragen

Ist Neon oder Swissquote günstiger?

Das hängt stark von deinem Anlageverhalten ab. Bei kleineren, regelmässigen Beträgen ist Neon mit seiner linearen 0.5%-Gebühr meist günstiger. Bei grösseren Einzelkäufen über die ETF Leaders von Swissquote kann sich das Bild umkehren, weil die Gebühr dort prozentual mit steigendem Betrag sinkt.

Kann ich bei beiden Anbietern in Fremdwährung investieren, ohne eine separate Wechselgebühr zu zahlen?

Ja, aber auf unterschiedliche Weise: Neon handelt ausschliesslich in CHF über die BX Swiss, wodurch keine separate Wechselgebühr entsteht. Swissquote rechnet Fremdwährungskäufe zum Interbanken-Mittelkurs ohne Aufschlag ab.

Welcher Anbieter hat das grössere Angebot an Aktien und ETFs?

Swissquote, mit Zugang zu über 3 Millionen Produkten an mehr als 60 Börsenplätzen weltweit. Neon konzentriert sich auf eine kuratierte, kleinere Auswahl an Schweizer und internationalen Aktien und ETFs über die BX Swiss.

Bietet Neon eine Eintragung ins Aktienregister an?

Nein, aktuell nicht. Bei Neon ist daher keine Teilnahme an Generalversammlungen möglich. Swissquote bietet die Eintragung ins Aktienregister an.

Fällt bei Neon eine Depotgebühr an?

Nein, Neon erhebt keine Depotgebühr. Bei Swissquote fällt eine vierteljährliche, nach Vermögenswert gestaffelte Depotgebühr an (CHF 20 bis max. CHF 50 pro Quartal).

Alle in diesem Artikel genannten Gebühren und Konditionen wurden am 5. August 2026 direkt gegen die offiziellen Quellen von neon und Swissquote verifiziert. Da sich Tarife jederzeit ändern können, empfehlen wir dir, die aktuellen Preise vor einer Kontoeröffnung nochmals direkt beim jeweiligen Anbieter zu prüfen.

Alle in diesem Artikel genannten Gebühren und Konditionen wurden am 5. August 2026 direkt gegen die offiziellen Quellen von neon und Swissquote verifiziert. Da sich Tarife jederzeit ändern können, empfehlen wir dir, die aktuellen Preise vor einer Kontoeröffnung nochmals direkt beim jeweiligen Anbieter zu prüfen.

Alle in diesem Artikel genannten Gebühren und Konditionen wurden am 5. August 2026 direkt gegen die offiziellen Quellen von neon und Swissquote verifiziert. Da sich Tarife jederzeit ändern können, empfehlen wir dir, die aktuellen Preise vor einer Kontoeröffnung nochmals direkt beim jeweiligen Anbieter zu prüfen.

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Disclaimer: Die Inhalte auf dieser Seite dienen ausschliesslich der Information und Bildung und stellen keine Anlageberatung im Sinne des FIDLEG dar. Es werden keine individuellen Empfehlungen abgegeben. Investieren ist mit Risiken verbunden – ein Kapitalverlust ist möglich. Bitte triff Anlageentscheidungen auf Basis eigener Recherche oder konsultiere eine zugelassene Finanzfachperson.

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